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Projekt: Swingtime@School

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Kurzinformationen
Swingtime@School
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Förderung

Swingtime@school

- Geschichte live erleben -

Swingtime@School: Ein Projekt für Jugendliche ab 14 Jahre und andere Interessierte

Mit dem Projekt „Swingtime@School“ wird Jugendlichen die Anfangszeit des 2. Weltkrieges in verschiedenen Formaten nahe gebracht.

Sie werden mit dem Lebensgefühl und Problemen der damaligen Jugend vertraut gemacht, erhalten einen Einblick, wie es war, zu jener Zeit verbotene Musik zu hören und bekommen die Möglichkeit, den damaligen Tanzstil auszuprobieren. Zudem finden Gesprächsrunden statt, in denen es darum geht, den Bezug zum Heute zu finden.

Das Projekt besteht aus einzelnen Modulen, die miteinander kombiniert werden können und an den entsprechenden Schulen / Bildungseinrichtungen / bei anderen Interessierten durchgeführt werden. Desgleichen ist es möglich, mehrere Module zu einem Projekttag/-woche zusammen zu fassen.

Mit der Kopplung von Tanz und Bewegung, Film, Lesung und Gesprächsrunden erleben Jugendliche Geschichte live und werden sensibilisiert für aktuelle Themen.

Zeitgeschichtlicher Hintergrund: „Swing tanzen verboten“

Swingmusik kam Anfang der 1930er Jahre aus Amerika und begeisterte schnell die Jugend. Sie übernahmen aber nicht nur die Musik und den dazugehörigen Tanz, den Lindy Hop, sondern auch den amerikanischen Lebensstil: elegant, weltoffen, selbst bestimmt. Damit wichen die Swing-Kids von nationalsozialistischen Vorstellungen ab. 1940 wurde Swing von der Reichskulturkammer als nichtarisch eingestuft und verboten.

Mit diesem Verbot begann die Verfolgung der Swing-Kids. Viele von ihnen erlebten Repressalien, wurden zeitweilig in „Schutzhaft“ genommen; einige sogar in Konzentrationslager zur „Umerziehung“ deportiert.

Erlebnisbericht: „Wir konnten von dem Thema nicht genug bekommen.„

Im November 2008 erlebte auch eine 10. Klasse aus Halle einen ganzen Projekttag mit mehreren Modulen. Obgleich die Schüler „mit nicht allzu großen Erwartungen“ an das Projekt heran gingen, waren sie „zum Schluss alle super begeistert“.

Vor allem das Tanztraining hat den Jugendlichen viel Spaß bereitet. Durch das selbst ausprobieren konnten sie die Leidenschaft und Lebensfreude, die von der damaligen Jugendmusikkultur ausging, auch nachvollziehen.

Durch den Film „Swing Kids“ erfuhren sie aber auch von der Verfolgung und dem politischen Druck, dem die Jugendlichen während des Dritten Reiches ausgesetzt waren. „Nach dem Film war allen Schülern in das Gesicht geschrieben, dass sie froh waren, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben“. (Zum ausführlichen Erlebnisbericht der Klasse 10d der IGS Halle)

Erlebnisbericht: „An das Team von 'Swingtime@school',

hiermit möchte ich mich im Namen der ganzen Klasse sehr für dieses tolle Projekt bedanken. Swingtime@school war eine große Bereicherung für uns. Vor allem der Aufbau hat uns sehr gut gefallen.

Zuerst der äußerst ergreifende und interessante Film. Den fanden wirklich alle Schüler sehr gut. ...“ (Zum ausführlichen Erlebnisbericht der „Pro-Motion“-Gruppe der Jugendwerkstatt Bauhof Halle)

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